Home Pfarr-News Eintauchen in eine andere Welt- Indien
Eintauchen in eine andere Welt- Indien PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Josef Muhr   

1234561011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die einmalige Mglichkeit dieses Land besser kennenzulernen, bekam ich von Herrn Pfarrer Peter, der ursprnglich aus Indien kommt, jedoch hier in sterreich schon seit ber 10 Jahren ttig ist. Zwei Mal im Jahr reist er in seine Heimat und bietet den Menschen in seinem Umfeld an, ihn zu begleiten.

Indien ist nach der Volksrepublik China der bevlkerungsreichste Staat der Erde und dadurch, dass Indien ein Vielvlkerstaat ist, werden weit ber 100 verschiedene Sprachen gesprochen, die Amtssprachen sind Hindi und Englisch. Ein Viertel der Bevlkerung ist zu arm, um sich eine ausreichende Ernhrung leisten zu knnen.


Am 10. August startete mein Abenteuer ?Indien" am Flughafen in Wien. ber Frankfurt und Neu Delhi landeten wir nach 16 Stunden in Hyderabad. Anschlieend erreichten wir nach einer sechsstndigen Autofahrt unser Ziel Narasaraopet, die Stadt in der Pfarrer Peter mit seiner Familie wohnt. Whrend meines knapp dreiwchigen Aufenthaltes, hatte ich die Chance an der St. Joseph's High School Englisch zu unterrichten. Als zuknftige Englisch- und Biologielehrerin freute ich mich ber diese hervorragende Gelegenheit, nicht nur in die fremde Kultur einzutauchen, sondern auch das indische Schulsystem besser kennenzulernen. Ich ntzte diese Chance, neue Erfahrungen zu sammeln. Diese Mglichkeit erffnete sich mir, da Herr Pfarrer Peter diese Schule selbst gegrndet hat und dadurch ber 500 Kindern den Schulbesuch ermglicht. In dem 11000 Einwohnerdorf Ravipadu, welches nur 3 km von Narasaraopet entfernt liegt, befindet sich die englischsprachige Schule, in der Kinder zwischen dem 4. und 16. Lebensjahr unterrichtet werden. Ich verbrachte sehr viel Zeit an dieser Schule, lernte viel Neues kennen und bekam den gesamten Tagesablauf mit, der fr mich schon nach kurzer Zeit zu meinem Alltag wurde. Das Unterrichten machte mir groen Spa, da vor allem die Schlerinnen und Schler aus den hheren Klassen groes Interesse, besonders an der sterreichischen bzw. europischen Kultur zeigten. Jeden Morgen wurde ich sehr freundlich und herzlich von allen Kindern begrt. Diese waren fr jede Kleinigkeit sehr dankbar und glcklich. Die Unterrichtszeiten weichen von unseren sehr ab, beispielsweise beinhaltet eine Schulwoche 6 Tage, von Montag bis Samstag. Trotz alledem sind alle sehr engagiert, fleiig und um die Zukunft bemht. Niemand sieht dort den Schulbesuch als selbstverstndlich an, sondern als eine groe Chance. Leider gibt es sehr viele arme Familien in dieser Gegend, fr die der Schulbesuch ihrer Kinder eine groe Herausforderung darstellt. Herr Pfarrer Peter engagiert sich sehr fr Spendengelder, um diese Familien zu untersttzen und den Kindern Bildung zu ermglichen. Mit nur 15 ? kann 1 Kind ein ganzes Monat in die Schule gehen, womit alle Kosten gedeckt sind.

Der Abschied von der Schule und ganz besonders von den Kindern, welche mir in dieser Zeit sehr ans Herz gewachsen sind, fiel mir beraus schwer. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, Indien auf diese Weise kennenzulernen. Fr mich selbst nehme ich aus dieser Zeit sehr viel mit. Mir wurde whrend meiner Zeit in Indien bewusst, dass wir vieles zu selbstverstndlich nehmen. Mit schwerem Gepck, jede Menge Fotos, vielen Erinnerungen und neuen Erfahrungen kam ich drei Wochen spter gesund und munter am Wiener Flughafen an. Einerseits mit ein bisschen Traurigkeit, dass mein Aufenthalt in Indien so schnell vorber war, jedoch auch mit Dankbarkeit, dass ich dies alles hautnah erleben durfte.

 

Loggen Sie sich bitte ein um ein Kommentar schreiben zu knnen.

Banner
JoomlaWatch 1.2.12 - Joomla Monitor and Live Stats by Matej Koval
 
Letzte Eintrge:

Liturgischer Kalender

LiturgischerKalernder


Suche