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Firmung 2008 PDF Druckbutton anzeigen? E-Mail
Geschrieben von: Jerko Malinar   

 "Die Entscheidung liegt bei Euch !"

 Pfarrfirmung durch Weihbischof Dr. Anton Leichtfried

2008.05.24_11.49.43_01.jpg Am 24.05.2008.   Ein freundlicher und gut gelaunter Bischof wies die achtundfünfzig Jugendlichen darauf hin, dass sie nun in eigener Entscheidung Ja zu Jesus sagen und ermunterte sie zugleich, auf die Bedeutung der kleinen täglichen Entscheidungen zu achten, die jeder von uns ständig zu treffen habe.  

 Da wir Menschen leider nicht nur gut, lieb und brav sind, bitten wir besonders bei der Firmung um die Kraft des  Heiligen Geistes, der uns dabei hilft, zur richtigen Zeit am richtigen Ort ein rechtes Ja oder Nein zu sagen.

 Etwas Schönes oder Gutes geschafft zu haben, gibt einem Menschen ein tief befriedigendes Gefühl.   Auf der anderen Seite meinen manche Jugendliche heute, etwas zerstören oder jemanden verletzen zu müssen, um sich selbst zu behaupten, sich cool zu fühlen.   "Die Entscheidung, zu welcher Gruppe ihr gehört, liegt bei euch.   Ihr entscheidet, wer eure Freunde sind", sagte er zu den Firmlingen.

 "Auch bei einer Party entscheidet ihr, ob und was ihr trinkt.   Warum eigentlich trinken so viele Jugendliche Alkohol bis zur Bewusstlosigkeit ?   Welch großer, unstillbarer Durst ist das?   So eine große Sehnsucht kann nicht auf der ersten, untersten Ebene zugeschüttet werden.   Bei der Firmung empfangen wir den Heiligen Geist, der die Sehnsucht höchsten Grades stillt:  die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit.“

 "Im Fußball besteht die Notwendigkeit, bestimmte Standardsituationen wie Eckball, Freistoß und Elfmeter besonders gut zu trainieren, damit die Spieler sie einfach im Griff haben.   Wir wären ziemlich dumm, wenn wir wichtige Standardsituationen im Alltag nicht ebenfalls trainieren würden:  

  • Wie reagiere ich bei einem Streit ?   Schlag ich zurück, spiele ich beleidigt oder bin ich bereit, um Vergebung zu bitten ?   
  •  Wie beginne und wie beende ich den Tag ?   Täglich bin ich gefordert, mich zu entscheiden, ob ich etwas nun unwillig mache oder mich freundlich verhalte, auch wenn’s Überwindung kostet.
  •  So wie die letzte Minute eines Matches noch alles ändern kann, so kann ich am Ende eines misslungenen Tages das Blatt doch noch wenden, - wenn ich den Tag vor dem Einschlafen in Gottes Hände lege."

 Abschließend ging der Bischof noch auf seine persönlichen Beziehungen zu unserer Gegend und Pfarrer Anton Schuh ein, der sein Erzieher und Präfekt im Bischöflichen Seminar in Seitenstetten war, wo er 1985 maturierte.


Mehr Fotos auf cross-press.net.

 

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