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Geschrieben von: Super Administrator   

ReinholdMeyer-Orgel-StPeterPfarrkirche, 17.09.2011

 "Vesper Hymn" - imposant und digital

 Beim ersten Konzert an der neuen elektronischen Orgel begeisterte Mag. Reinhold Meyer mit abendlichen Hymnen

 Die zahlreich erschienenen Besucher konnten sich vom hohen Können des Organisten Reinhold Meyer aus Seitenstetten und den guten Klängen des jüngst geweihten Instruments überzeugen.

 Er zog dabei sprichwörtlich alle Register und Klangfarben der Viscount-Orgel von "Vox Coelestis", die besonders beeindruckend in Couperins "Messe á l´usage des Couvents" zu Tage traten.   "Sein Können zeigte er bei deutlich gespielten Läufen und polyphonen Formen, die plastisch hervortraten.", so Peter Dorfmayr aus St.Peter, der im Mozarteumorchester Salzburg spielt.

 Reinhold MeyerDas Programm wurde facettenreich ausgewählt, beschränkte sich jedoch hautpsächlich auf sakrale Lieder.   Auf die Frage, ob das etwas mit seiner Religiosität zu tun hätte, meinte der junge Musiker:  "Wer sich mit den Werken von Bach beschäftigt, spürt:  da steckt ein universeller Geist dahinter.   Musik ist Spiritualität, und wer Kirchenmusik macht, kann nicht ungläubig sein."

 Das Stück "Vesper Hymn", das dem Konzert auch seinen Namen gab, ist eine gefühlvolle und sinnliche Komposition des englischen Komponisten William Lloyd Webber, dem Vater des (Musical-)Komponisten Andrew Lloyd Webber und des Cellisten Julian Lloyd Webber.

 Die "Orgelfantasien" komponierte Joseph A. Pfeiffer aus Neuhofen/Ybbs.   Er war Sängerknabe und von 1804 bis 1859 Stiftsorganist in Seitenstetten.   Sein Bruder, P. Pius, war da Regens Chori und Superior auf dem Sonntagberg.   Auch Joseph Pfeiffer hat dort oft auf der Orgel virtuos improvisiert.   Pfeiffers Schwiegervater, Tischlermeister Anton Paumgartner, verfertigte das Orgelgehäuse der früheren St. Peterer Orgel.

 PGR Alois Heiß meint:  "Die neue Orgel besticht mit hellem Klang, der den Kirchenraum auf angenehme Weise erfüllt.   Als Zuhörer hatte man nicht den Eindruck, die Tiefenwirkung der Pfeifenorgel zu vermissen."   Das Publikum dürfte am Spiel und am Klang Gefallen gefunden haben, denn es bedankte sich mit anhaltendem Applaus. 

 

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