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Hochaltar

Der Hochaltar ist das einzige Beispiel der Gestaltung eines Sakralraumes im Jugendstil in der Diözese St. Pölten.   Im Land Nieder-Österreich gibt es nur noch eine zweite Kirchenausstattung im Jugendstil, in der Pfarrkirche in Klosterneuburg-Kierling.   Der Altartisch besteht aus Adneter Scheckmarmor, das Retabel bilden kupfergetriebene Reliefs der Kirchenpatrone Petrus (links) und Paulus (rechts), die von großen Engelsfiguren flankiert werden. In der Mitte der Tabernakel mit kleinen Engelsdarstellungen und einem großen Aussetzungsthron.  

 

Dieser Hochaltar, vom Architekten Holley und dem Bildhauer Heinrich Zita, beide aus Wien, geschaffen, wurde 1912 anläßlich des Eucharistischen Kongresses in Wien auf der Ausstellung für kirchliche Kunst gezeigt und anschließend 1913 in der Kirche St. Peter in der Au aufgestellt.   Der damalige Pfarrer, der das Programm des Altars entworfen hatte, mußte allerdings herbe Kritik der dem Historismus huldigenden Kollegenschaft einstecken: „Als der neue Hochaltar aufgestellt war, der dem Volk auch zu gefallen schien, ging von Seiten der Geistlichen, alter und ,neugotischer' Ästhetiker, ein Treiben los wegen des ,neuen Stils' und der zerstörten Stileinheit -und zwar so heftig, daß es nicht gut war, mit diesem Kunstobjekt allein in der Diözese zu sein", ist in der Pfarrchronik vermerkt.  

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